Kommentare zu: A History Of Violence https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/ Popcornkino und Independent Tue, 05 Nov 2024 19:37:26 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Von: wmjahn https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/comment-page-1/#comment-1417603 Tue, 05 Nov 2024 19:37:26 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=2306#comment-1417603 👍👍👍👍👍👍👍👍👍]]> 10/10, Bestleistung von allen, insbes. Viggo & Ed. Das Ende … olala!

👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍

]]>
Von: Martin Zopick https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/comment-page-1/#comment-1124491 Sat, 22 Oct 2022 09:00:25 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=2306#comment-1124491 Vorsicht Spoiler!

Der Film ist nichts für Zart-besaitete. Es könnte fast eine biblisch-philosophische Parabel über die Zwangsläufigkeit von Gewalt sein. Bei ersten sinnlosen Morden sieht man nur das Endergebnis. Eine bedrohliche Atmosphäre baut sich auf, die Spannung steigt. Als dann der brave Daddy (Vicco–HerrderRinge–Mortensen) von der Vergangenheit eingeholt wird, fließt jede Menge Blut. Ein Teufelskreis, dem Mortensen anscheinend nur durch weitere Morde entkommen kann, bis er am gemeinsamen Familientisch wieder Platz nehmen darf. Auch der Sohn hat inzwischen ganz unerwartet ein Alphatier krankenhausreif geschlagen, von dem er mehrfach in die Enge getrieben worden war. Der Sex der Ehepartner auf der Treppe ist eine Mischung aus Vergewaltigung und Sado-Maso Praktik.
Alle hier gezeigten Aktivitäten haben offensichtlich eine Vorgeschichte, die diese endlose Kette von Brutalität und Mord nach sich zieht. Der Höhepunkt der Auseinandersetzung ist die Umkehr der Kain-und-Abel Geschichte. Hier tötet der Gute den Bösen. Als besonders diabolisch und unheimlich furchterregend sei noch William Hurt erwähnt, in der Rolle des bösen Bruders. Alle Charaktere werden unschuldig schuldig und meinen, sich nur mit dem Colt ihr Recht verschaffen zu können. Eine amerikanische Lösung also(?!).

]]>
Von: Inspector Santini https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/comment-page-1/#comment-974 Tue, 05 May 2009 13:31:20 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=2306#comment-974 Mir gefallen die alten Cronenbergs wie „Videodrome“ oder „The Brood“ zwar um Längen besser aber der neue Cronenberg-Stil ist auch nicht zu verachten.

]]>
Von: movie-struck https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/comment-page-1/#comment-965 Mon, 04 May 2009 14:24:55 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=2306#comment-965 Ich möchte nicht wieder so ausholen wie gestern. Sicher gibt es Filme, die einen offensichtlich Bewegen/berühren. A History of Violence tut dies meiner Meinung nach im Geheimen, im Tiefen und vielleicht sogar erst nach dem man den Film gesehen hat, ihn revue passieren lässt. Und um nochmal auf die letzte Szene zurückzukommen, DIE ist es einfach für mich, da kann/möchte ich mich auch nicht gegen wehren es gelingt Cronenberg einfach dort alles einzufangen. Die Szene ist Wortlos, die Figuren leer, aber nicht leer in ihrer Schauspielweise, sondern eben in ihrem Gefühlschaos. Die Frau weiß, was Joey getan hat, aber sie kann oder wweiß nichts mehr dazu zu sagen. Ihre Augen sprechen Bände. Wenn das keine gute schauspielerische Leistung ist, dann weiß ich es nicht. Ich sage ja auch nicht , dass Mortensen einer der besten Ausdrucksdarsteller der Welt ist, lediglich das er sein Können in anderer Dimension bei „Violence“ präsentiert. Es sei jedem selbst überlassen, wie er die Dimension einordnet 😉
Es kann ja ganz nebenbei noch sein, dass du Mortensen als Schauspieler nicht magst oder dir die Aragorn Rolle ins Gehirn gebrannt ist.

]]>
Von: Candide https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/comment-page-1/#comment-962 Sun, 03 May 2009 20:47:39 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=2306#comment-962 Sicher, aber das Ganze fand ich nicht dermaßen bewegend gerade weil Mortensen für mich nicht gut spielt.
Dein ausführliches Statement beleuchtet nochmals sehr gut um was es geht und ich gebe dir Recht dass der Knackpunkt das Ende darstellt. Es riecht und trieft aber nach Hollywood und keinem echten Gefühlskino, tut mir Leid.
Versteh mich nicht falsch, die Thematik ist durchaus erwähnenswert ja hoch interessant, aber das war einfach zu wenig was mir da Cronenberg bot.
Großes Kino muss also bewegen da sind wir uns schon mal einig. „A History Of Violence“ ist m.E. aber genau deswegen kein großer Film weil er es nicht schafft nahe zu gehen. Die Charaktere wirken zu stereotypisch, die Idylle unrealistisch und die Aufnahmen lieblos. Sogar die Musik schafft es nicht Emotionen hochkommen zu lassen.
Entweder bin ich also emotionslos oder – und das bin ich natürlich der Meinung – haben wir eine total andere Auffassung.
Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind vorhanden ja, aber sie werden nicht zur Genüge ausgeleuchtet. Die Charaktere wirken deshalb wie schon erwähnt stereotypisch und nicht natürlich ergo kann ich mich auch nicht damit identifizieren und somit konnten bei mir auch keine speziellen Gefühle geweckt werden.

Zwar nicht unbedingt zum Genre und Thema passend aber um klar zu machen auf was ich hinaus will: David Lynch oder Lars von Trier können mich berühren und mit ihren Werken ungeahnte Dimensionen betreten lassen, Cronenberg reiht sich bei mir in die Kategorie „Unterhaltungsfilm ohne viel Tiefe“ ein.

Bin gespannt ob noch andere, ebenfalls Begeisterte von „A History Of Violence“, was dazu sagen werden.

]]>
Von: movie-struck https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/comment-page-1/#comment-961 Sun, 03 May 2009 20:11:31 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=2306#comment-961 Ich fand gerade Ed Harris einfach nur zu plump. Mortensen verkörpert seine Rolle einfach gut, wie er abstreitet, der Böse zu sein um seine Familienidylle aufrechtzuerhalten, wie er seiner Familie gegenüber tritt, in den verschiedenen Situationen. Anfangs unbeschwert und leicht (Sex im Ferienhaus), dann immer ernster und schließlich mit einer Jungenhaften Scham und Hoffnung. Es geht einfach um diesen unzerstörbaren Familienzusammenhalt, der erst erschüttert wird und zu brechen droht, sich aber dann durch imaginäre Erinnerung an frühere schöne Zeiten wieder stärkt. Besonders ist eben auch das Ende, die Familie sitzt am Küchentisch, der Teller für Joey steht schon parat, aber nicht am Tisch. Die Familie hat somit nicht mit seinem Erscheinen gerechnet. Zuerst handelt die kleine Tochter, die sehr wohl weiß worum es geht und bezieht ihren Vater wieder mit ein, verzeiht ihm gewisser Maßen. Dann Jack, der ihm das Fleisch reicht, seinen Vater also noch trotz allem liebt und bei sich haben möchte. Wie seine Frau darüber denkt, die mit den Tränen kämpft wird nicht geklärt, aber es lässt sich vermuten, dass auch sie ihrem Mann wieder verzeihen wird, auch wenn es Zeit braucht. Denn zumindest das Drehbuch sagt auf der letzten Seite: „There is hope“ also „es gibt Hoffnung“ und hier endet der Film. Einfach bewegend, eben etwas Besonderes. Und wenn es eben doch „nur“ diese letzte Szene ist, die etwas Besonderes, Neues darstellt, es gibt hier etwas Bewegendes! Immerhin ist diese Szene mit samt ihren Reaktionen das Resultat der Erlebnisse von Familie Stall, der vergangenen Tage. Man bedenke, die Familie strotzte zuvor nur so vor Harmonie, mit einem Schlag war dies dann dahin.
Zum Schluß vielleicht nochmal etwas Schnulziges: „Wahre Liebe bleibt bestehn‘ und hat sie auch das Schlimmste gesehn'“ 😀 Gar nicht schlecht, dafür das mir das gerade eingefallen ist 😉 Also Spaß bei Seite, die Emotionen und die kognitiv visualisierten Bilder, die hinter dem Film stecken, sind absolut großes Kino, und es gelingt dem Regisseur diese zu transportieren, (dazu braucht er auch eben nicht zuletzt seine Darsteller),wenn auch nicht zu jedem, oder doch Candide? 🙂

]]>
Von: Candide https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/comment-page-1/#comment-959 Sun, 03 May 2009 19:31:37 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=2306#comment-959 Habe mich heute voller Hoffnung aufgemacht und bin beim DVD-Verleih-Automaten auch sogleich fündig geworden:
Sorry Leute aber ich fand das Ganze nicht sooo toll. Durchschnittliche Crew (fand Ed Harris überzigen und Mortensen langweilig), durchschnittlicher Plot (zum Glück wurde der Streifen wenigsten kurz gehalten), durchschnittliche Aufnahmen (keine Highlights bis auf die detaillierte Gewaltdarstellungen). Ein Standardfilm der zwar unterhalten kann mir aber nicht viel geben konnte.
Kann die durchwegs guten Bewertungen überhaupt nicht nachvollziehen, was hat der Streifen Besonderes was ich nicht verstehe?

]]>
Von: tumulder https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/comment-page-1/#comment-958 Sun, 03 May 2009 10:36:59 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=2306#comment-958 Es gibt einfach keinen schlechten Film von David Cronenberg, hocke gerade selber an einem Kurzreview zu Scanners. Vielleicht noch heute Nachmittag.:D

]]>
Von: movie-struck https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/comment-page-1/#comment-957 Sun, 03 May 2009 08:14:49 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=2306#comment-957 Du kannst ja auch nicht alles wissen 😉
Aber alles sehen, also schau ihn dir an 😀

]]>
Von: Candide https://www.film-rezensionen.de/2009/05/a-history-of-violence/comment-page-1/#comment-956 Sun, 03 May 2009 07:34:28 +0000 https://www.film-rezensionen.de/?p=2306#comment-956 🙁
Immer und immer wieder wird mir das gesagt aber ich habe ihn bis dato noch nicht sichten können.
Tolles Review, danke.

P.S.: Dass es auf einem DC-Comic basiert wusste ich gar nicht, kenne es leider nicht aber John Wagner ist immer gut

]]>