Django
(“Django” directed by Sergio Corbucci, 1966)
Einer der wohl berühmtesten Namen im Western-Genre findet in Sergio Corbucci‘s Film seinen Ursprung. Ein mysteriöser Cowboy in Nordstaatler-Uniform zieht durch den wilden Westen und zieht hinter sich einen Sarg her. Sein Name ist Django (Franco Nero) und beim Anblick wie eine Frau namens Maria (Loredana Nusciak) von unbekannten Banditen misshandelt wird, zieht er seinen Colt und erledigt sie eiskalt und blitzschnell. Django und Maria ziehen gemeinsam ins nächste Städtchen weiter, in dem der Rest der zuvor erledigten Banditenbande zu hausen scheint. Unter dem Befehl von Major Jackson (Eduardo Fajardo) terrorisiert die Bande die Stadt und treibt bei den Bürgern ein Mafia-ähnliche Schutzgeld-Steuer ein. Django duldet dies natürlich nicht länger und öffnet erstmals seinen Sarg aus dem ein gewaltiges MG zum Vorschein kommt. Ohne Vorwarnung maeht er fast die ganze Bande nieder, doch den Major selbst lässt er entkommen. Mit ihm hat der Outlaw andere Plaene, naemlich gemeinsam mit dem mexikanischen Revolutionär General Hugo Rodriguez (Joè Bòdalo) seine Goldreserven in Mexiko auszurauben. Dies gelingt ihnen auch, doch Hugo hat nicht die Absicht, Django seinen Teil der Beute zu ueberreichen. Deshalb beraubt Django den General und lockt ihn und seine Bande in einen Hinterhalt. Er wird jedoch verfolgt und erwischt. Seine Hanede werden zu Brei verarbeitet, so dass er nicht mehr in der Lage ist seinen Colt ziehen. Das Gold hingegen geht verloren. Doch damit ist nicht genug denn Maj. Jackson verfolgt Django weiterhin und es kommt zum finalen Showdown auf einem Friedhof. Django gelingt es trotz, verwundeter Haende die Bande vom Major zu erledigen.Der Film ist nicht gerade der beste Western aus den einfallsreichen Köpfen der Corbucci-Brüder, dennoch bietet er in gelungenen 90 Minuten Laufzeit viel Unterhaltung was auch größtenteils den genialem Franco Nero zu verdanken ist. Den mittelklassigen Soundtrack zu den Film mixte übrigens Luis Bacalov. Weiters zu erwaehnen ist, dass es sich hierbei um den “originalen” Django-Film handelt und es ein Sequel gibt, das sich “Django’s Rückkehr” nennt. Die restlichen “Django-Filme” wurden bloss im deutschen Sprachraum so betitelt um den Erfolg von Corbucci’s Film auszunutzen.
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